Mountainbikes

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Geschichte des Mountainbikes

Was mit der Funsport-Idee einiger Querdenker in den frühen siebziger Jahren in Kalifornien begann, hat sich in mehr als vier Jahrzehnten wechselvoller und dynamischer Entwicklung zu einer der beliebtesten Outdoor-, Fun- und Extrem-Sportarten weltweit entwickelt. Während sich die ersten Mountainbiker mit improvisiert konstruierten, breitreifigen Fahrrädern waghalsige Downhill-Rennen auf Schotterwegen lieferten, waren die ersten in Serienproduktion hergestellten Mountainbikes, die Mitte der achtziger Jahre nach Europa kamen, vor allem für ausgiebige Bergtouren in der Natur konstruiert. Hier weiterlesen

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Sportlich gestreckte Sitzpositionen

auf möglichst leichten und dennoch stabilen Fahrrädern mit breitbandiger Kettenschaltung. Der wesentliche Unterschied dieser Mountainbikes zu den damals populären Straßen-Rennrädern, waren gerade Lenker und voluminöse, stark profilierte Reifen – Anleihen aus dem Motocross oder den zu dieser Zeit sehr angesagten BMX-Rädern. Die neue Fahrrad-Kategorie begeisterte die Radfahrer so sehr, dass Mountainbikes nicht nur für Fahrten im Gelände, sondern auch vermehrt als vielfältig einsetzbares Alltagsfahrrad genutzt wurden. Immer mehr Fahrrad-Hersteller weltweit investierten in Entwicklung und Produktion von Mountainbikes und es setzte eine Innovationswelle ein, die im Jahrestakt leichtere, stabilere, komfortablere oder schlichtweg schnellere Bikes und Komponenten hervorbrachte.

Der Stand der Technik

Die aktuellen Mountainbikes haben bei genauem Hinsehen, bis auf nach wie vor runde Räder, kaum noch Gemeinsamkeiten mit den MTBs der ersten Jahre. Die Rahmenmaterialen wurden leichter und stabiler. Vom Stahlrahmen über das leichtere und steifere Aluminium führte die Entwicklung zum frei gestaltbaren und belastungsgerecht einsetzbaren und abermals leichteren Carbon bei den aktuellen, hochwertigen Bikes. Federgabeln und Federungssysteme am Heck, mittlerweile bei hochwertigeren Bikes luftgefedert und daher individuell abstimmbar und leichtgewichtig, erhöhen Fahrkomfort und Fahrsicherheit im Gelände. Die Bremsen wurden dank hydraulischer Scheibenbremsen kräftiger und dosierbarer. Die aktuellen Rahmengeometrien entschärfen die ursprüngliche Streckbank-Position und die steilen Lenkwinkel der MTB-Frühzeiten und stellen Fahrspaß und Kontrolle in den Mittelpunkt des geometrischen Zuschnitts. Absenkbare Sattelstützen und breite Reifen (2,3-2,8'') geben Sicherheit im schwierigen Geläuf und ermöglichen mittlerweile auch weniger versierten Sportlern flowige Erlebnisse auf kurvigen Trails. Da sich der MTB-Sport zwischen seinen beiden topographischen Antagonisten Uphill und Downhill technisch in mehrere Facetten und Disziplinen unterteilt hat, unterscheiden wir mittlerweile mindestens drei Mountainbike-Kategorien plus einige sehr spezielle, seltener anzutreffende Kategorien.

Cross-Country (XC) / Marathon Mountainbikes

Diese Kategorie zeichnet sich durch leichtes Gewicht und hohe Effizienz vor allem im Anstieg und bei der Übertragung der Wadenpower auf das Hinterrad aus. Die technisch etwas einfacheren und systembedingt leichteren XC-Hardtails mit einer Federgabel mit Federwegen zwischen 80 – 100 mm bieten keinen Dämpfer im Heck und erfordern daher im groberen Gelände eine ausgefeilte Fahrtechnik, um den vollgederten Bikes (Fullys) mit Federwegen zwischen 80 – 120 mm vorne und hinten auf den Fersen zu bleiben. Sowohl Hardtails, als auch Fullys dieser Kategorie setzen größtenteils auf Laufräder im großen 29''-Format. Kleinere Rahmengrößen für Fahrer unter 1,70 cm Körpergröße werden zum Teil noch mit den kleineren 27,5'' Laufrädern ausgestattet. Zu Preisen ab ca. 500 Euro erhalten Sie in dieser Kategorie Hardtails, die auf alltäglichen Fahrten zur Schule oder bei Erholungsausflügen auf Schotterpisten in der Natur Spaß bereiten und zuverlässig funktionieren. Wird das Mountainbiking als Hobby mit regelmäßigen Touren in der Natur betrieben, finden sich geeignete Hardtails im Preisbereich ab 800 Euro und Fullys, die die Sicherheits- und Spaß-Limits weiter nach oben verschieben, ab 1.500 Euro. MTB-Sportler mit Ambitionen, wie gelegentlicher Teilnahme an Rennen oder einem jährlichen Traininsumfang von mehr als 200 Stunden pro Jahr finden adäquate Bikes ab 1.700 Euro (Hardtails) bzw. 2.500 Euro (Fullys). Mit ausgefeilter Geometrie, für hohes Tempo im Gelände ausgelegten Federelementen, funktionalen und dauerhaltbaren Komponenten und einem leichten Gesamtgewicht legen Sie mit diesen Bikes lange Distanzen und viele Höhenmeter mit hohem Tempo zurück.

Touren- / Trail-Mountainbikes

Bis auf wenige, dafür sehr wartungsarme Trail-Hardtails mit erhöhtem Gabel-Federweg und verstärkten Rahmen sowie Komponenten, finden sich in dieser Kategorie vollgefederter Bikes mit Federwegen zwischen 120 – 150 mm. Mit ihrem etwas höheren Gewicht, verbunden mit mehr Stabilität und dem Plus an Federweg bieten diese Bikes mehr Fahrspaß und Sicherheit im gröberen Gelände, auf kurvigen Trails und im Downhill. Mit einem Gewichtsbereich zwischen 12 – 14 kg lassen sich weiterhin steile und lange Auffahrten bewältigen, wenn auch etwas langsamer als die antrittsstarken XC-Bikes. Der Fahrspaß im Trail und Downhill ist jedoch deutlich höher und die Bikes somit noch vielfältiger einsetzbar. Die agilen, fahrspaßorientierten Trailbikes rollen vielfach auf 27,5''-Laufrädern, während die sehr fahrstabilen und schnellen 29''-Bikes bei hohem Tempo ihre Traktionsvorteile und im groben Gelände ihre Überrollvorteile ausspielen.

Enduro

Bei diesen Bikes schlägt das Nutzungspendel verstärkt in Richtung Downhill, wenngleich die Enduro-MTBs immer noch aus eigener Kraft den Berg hinaufgekurbelt werden. Bei Gewichten zwischen 13-15kg und Federwegen zwischen 150-170mm lässt sich der Anstieg jedoch am Besten mit etwas Geduld meistern. Bergab und im rumpeligen Geläuf mit vielen Wurzeln, kindskopfgroßem Geröll, fiesen Felsstufen und Steilabfahrten schlägt jedoch die Stunde der Enduros. Auch bei Sprüngen und Drops sind die Enduro-MTBs mit ihren stabilen Rahmen, Laufrädern, Reifen und Komponenten in ihrem Element. Neben den brachialen Downhill-Bikes sind die quirligen Enduro-Bikes daher auch im Bikepark immer häufiger vertreten. Auch in dieser Kategorie werden beide Laufradgrößen eingesetzt – bei der Jagd nach der Bestzeit zunehmend die schnellen 29''-Räder; bei der Jagd nach Fahrspaß-Serotonin eher die kleineren, agileren Bikes im 27,5''-Format.
Weitere Kategorien:

Auf Strecken die zu Fuß kaum zu bewältigen sind, sind Downhill-Bikes zu Hause. Extremer Speed in extremem Gelände ist das Gredo der DH-Bikes. Zum Startpunkt auf dem Gipfel geht es jedoch nur mit Lift oder Kfz-Shuttle-Unterstützung. Nur die wenigsten Sportler kurbeln diese Bikes aus eigener Kraft mehr als 100 Höhenmeter bergauf.

Biker die jeden Sprung für trickreiche Rotationen nutzen, finden mit einem Dirt-Mountainbike den passenden Untersatz. Kompakte Rahmenform, 26''-Laufräder und eine stabile Bauart, die auch den ein oder anderen misslungen Trick verzeihen, stehen auf der Habenseite dieser Bikes. Fahrten über längere Distanzen und grobes Gelände sind mit der dirt-spezifischen Geometrie und der geringen Anzahl an Gängen jedoch kein Vergnügen.

Fatbikes mit ihrem enormen Reifenvolumen und -breiten sind die Traktoren unter den Mountainbikes – aufgrund ihres Gewichts und des höheren Rollwiderstands nicht so flink, wie andere Mountainbikes, bieten sie jedoch ein extrem hohes Maß an Antriebs-, Kurven- und Bremstraktion. Mit diesen Bikes kommen Sie überall durch, egal ob sommerlicher Sand, winterlicher Schnee oder klitschige Wurzeln, egal ob steil aufwärts oder abwärts – Fatbikes bahnen sich ihren Weg.

 

Mountainbike Marken

- Bulls   |   - Cannondale   |   - Cube   |   - Focus   |  
 

Mountainbikes und öffentlicher Straßenverkehr

MTBs sind als Sportgeräte zunächst ohne die erforderliche StVZO-Ausrüstung ausgestattet. Diese lässt sich jedoch bei Bedarf an jedem Mountainbike nachrüsten – ebenso wie Komfort steigernde Anbauteile, wie Schutzbleche und Gepäckträger.