MonkeyLink ist vielen bereits ein fester Begriff, aber kennen Sie auch schon MonkeyLoad?
Die cleveren Anbauelemente von MonkeyLink kennen Sie ja sicherlich. Jetzt haben sich die smarten Jungs etwas neues, innovatives einfallen lassen. Diese absolute Messeneuheit wurde erst am 18.7.19 der Öffentlichkeit vorgestellt. Uns hat das durchdachte System bereits jetzt richtig begeistert. Alexander de Ponte hat uns die Neuheit auf der ZEG Messe vorgestellt und das Prinzip bzw. die Funktion der Taschenhalterungen erklärt. Monkey Load nennt sich die neu geborene Idee.


Dem Team rund um MonkeyLoad ist es ein Dorn im Auge gewesen, dass, betrachtet man ein klassisches System, man die voll beladene Tasche in der Regel unten (wo das Gepäckstück seinen Schwerpunkt hat) irgendwo einhaken oder einhängen muss. Was je nach Beladung der Tasche mal mehr mal weniger schwer ausfallen kann. Deshalb haben sie das Prinzip umgedreht – und das ist echt eine ausgefuchste Idee.


Die einfache Handhabung ist der erster großer Vorteil: Die Tasche wird lediglich an zwei Haken (an einer Strebe der Aufnahme) von oben runter leicht eingehängt, den Rest erledigt die Tasche fast von selbst. Das Gewicht der Tasche alleine sorgt schon für die nötige Arretierung in der Halterung unten. In der Tat, oben leicht einhängen und das Gewicht der Tasche allein reicht aus, um das Gepäckstück in der Halterung zu verriegeln. Sicher und gut fixiert hält die Tasche am Trägerelement.


Wie einfach das Entriegeln funktioniert ist ebenso erstaunlich: Einfach eine nach oben zeigende Lasche ohne großen Kraftaufwand nach oben ziehen und schon entriegelt die Befestigung = blitzschnell ist die Tasche wieder frei und kann nach oben entnommen werden. Dieses Prinzip schaut nicht nur unfassbar einfach aus, das ist es auch. Wir sind begeistert! Für einen Pendler etwa, der mit Tasche zur Arbeit fährt, eine unfassbar tolle Erfindung. So einfach, schnell und problemlos lässt sich die Tasche fixieren und abnehmen. Hier gibt es sogar noch einen Bonus mehr, dazu kommen wir später nochmal... weiter unten.


Übrigens: Für Gepäckträger, die nicht mit der benötigten Querstrebe ausgestattet sind, hat MonkeyLoad auch direkt den passenden Adapter in der Planung bedacht, so lässt sich nahezu jeder Gepäckträger für dieses System umfunktionieren.

Zweiter großer Vorteil: Kennen Sie das Problem, wenn sich Füße und Gepäck beim Pedalieren in die Quere kommen? Solchen Fahrern, mit langen Beinen oder großen Füßen, kann ganz einfach mehr Platz für die Tretbewegung verschafft werden. Mit einem einfachen Zug an nur einem Hebel, kann die Tasche auf der Achse gekippt werden (also in ihrem Haltepunkt rotieren). So hat der Fuß beim Pedalieren nach hinten mehr Freiraum und schlägt nicht an die Tasche an.
Das geht selbstverständlich auf beiden Seiten, links wie rechts. Einfach nur über eine Handbewegung und Zug an der dafür zuständigen Lasche am System. Wirklich super.


Dritter großer Vorteil: Zuvor haben wir die Pendler angesprochen, die mit dem Rad und Gepäck zur Arbeit fahren. Ein unglaublich wichtiger Punkt ist hier sicherlich auch der Folgende: Die Tasche kann nämlich noch dazu an der Halterung abgeschlossen werden. Ebenso schnell und einfach. Damit man nicht mit unterschiedlich vielen Schlüsseln alle Elemente des Rades sichern muss, wird es dieses System dann auch gleichschließend geben, also für Rahmenschloss, Gepäckträger-Aufnahme und für das Abus-Schloss mit einem Schlüssel.


Noch sucht man Partner, die dieses Projekt mit realisieren, aber hier ist man bei MonkeyLoad berechtigterweise sehr zuversichtlich. Wir sind völlig begeistert davon und drücken MonkeyLoad alle Daumen, dass sich der passende Partner schnell findet.
Wir bedanken uns nochmals herzlich bei Alexander de Ponte für die ausführliche Präsentation.
Vielleicht finden wir MonkeyLoad dann auch in naher Zukunft in unserem Ladengeschäft?!
Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie genauso begeistert von der Idee wie wir? Wir sind gespannt wie sich diese Produkt entwickelt.

Nochmal ein Exkurs zu MonkeyLink

Das wir bereits echt Fans der MonkeyLink Systeme sind, ist Ihnen sicherlich nicht entgangen. Wir konnten uns auf dem Messestand nochmals in Ruhe den "fliegenden Wechsel" der Elemente anschauen und testen. In Sekundenschnelle tauscht man etwa die Beleuchtung gegen ein Schutzblech oder die Trinkflasche setzt man an Stelle des Abus-Schlosses. So einfach kann das sein... Aber ein Video sagt mehr als Worte, sehen Sie selbst:

Wechsel von Schutzblech und Licht

... sowie Wechsel von Trinkflasche und Abus-Schloss: